Wie du als Selbstständige:r nicht “selbst” und “ständig” arbeitest

Wie du als Selbstständige:r nicht “selbst” und “ständig” arbeitest

Was Selbstständigkeit für mich bedeutet

Selbstständig zu sein, bedeutet für mich Freiheit. Freiheit das zu tun, was ich liebe. Das zu tun, was mich zutiefst mit Freude erfüllt. Aber auch die Freiheit, mit Personen zu arbeiten, die ich einfach toll finde, die mich inspirieren und mit denen ich auf Augenhöhe bin. Und natürlich auch die Freiheit von überall auf der Welt zu arbeiten. Zu einer Uhrzeit, die mir gerade in den Kram passt. Ich selbst übernehme die Verantwortung für mein Leben und meinen Erfolg. Und zwar meinen eigenen Erfolg. Nicht den von einem Vorgesetzten, nicht den von einem Manager. Gleichzeitig entwickle ich mich ständig weiter. Weil ich ganz genau weiß, was ich erreichen will und warum ich das Alles mache.

Das Problem vieler Selbstständiger

Und ja. Natürlich bist du als Selbstständige:r der Dreh- und Angelpunkt deines Unternehmens.

Du bist CEO, Head of Marketing, Head of Buchhaltung, Head of Vertrieb, kurzum: Head of Alles 😉 

Gerade zu Beginn einer Selbstständigkeit gibt es viel zu tun und die To-Do-Liste nimmt scheinbar kein Ende. Lange Arbeitstage können da schonmal dazu gehören. Lass dies aber nicht zur Normalität werden! Oder hast du dich etwa selbstständig gemacht, um 60 bis 80 Stunden in der Woche zu arbeiten? Ich vermute fast, dass die Antwort hierauf “nein” lautet.

Viele Selbstständige nehmen die Bezeichnung jedoch viel zu wörtlich und arbeiten im wahrsten Sinne “selbst” und “ständig”. Feierabend oder Wochenende? Fehlanzeige. Von Urlaub ganz zu schweigen. Was war das nochmal?

Und plötzlich dreht sich das Gedankenkarussell nur noch um dein Business. Du kannst kaum noch abschalten und wirklich zu entspannen fällt dir schwer.

Organigramm Selbstständiger
Organigramm von Selbstständigen

Warum tust du dir das an?

Wenn dir das bekannt vorkommt, dann hinterfrage doch mal, woher diese Überarbeitung kommt? 

  • willst du es allen recht machen?
  • kannst du schlecht nein sagen?
  • misst du dich zu sehr an anderen?
  • hast du deshalb vielleicht Sorge, nicht gut genug zu sein und deshalb noch mehr arbeiten zu müssen?
  • fällt es dir schwer, Dinge abzugeben?

Die häufigsten Ursachen, warum Selbstständige “selbst” & “ständig” arbeiten

Die Einstellung zu Geld und der eigenen Leistung

Produktiv ist nicht gleich profitabel. Nur weil der Terminkalender voll ist und du den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, heißt es nicht, dass du auch erfolgreich bist und Umsatz produzierst. Wie viele Aufgaben erledigst du täglich, die nicht nicht wirklich zu deinem Umsatz beitragen? Hast du dir schon mal aufgeschrieben, wieviel Zeit diese Aufgaben tatsächlich einnehmen? Probier es mal aus 😉

Fehlendes Marketing

Vor lauter Aufgaben kommst du nicht dazu, dir eine Strategie für dein Marketing zu überlegen? Eine Strategie, die deine Wunschkunden von selbst anzieht? Stattdessen nimmst du jeden Auftrag an? Egal, ob du dich mit dem Projekt bzw. Thema identifizieren kannst oder nicht? Damit wirst du wahrscheinlich auf Dauer nicht glücklich. Aber vor allem läufst du Gefahr, dass dies auch deine potentiellen neuen Kunden spüren. 

Überlege dir eine gute Marketingstrategie für deine Zielgruppe, vertrau auf deine eigene Leistung und sei vor allem authentisch. Zeige ihnen, welchen Mehrwert oder welche Transformation sie durch die Zusammenarbeit mit dir erreichen können.

Falsche Preiskalkulation

Du rackerst dich den ganzen Tag ab, siehst aber trotzdem keine Ergebnisse auf deinem Konto? Stattdessen hast du das Gefühl, du arbeitest immer noch nicht genug für deinen Erfolg und Lebensunterhalt? Natürlich zieht ein niedriger Stundensatz viele Kunden an. Aber dem Hamsterrad „selbst und ständig“ wirst du damit nicht entkommen, wenn der Preis dafür ist, 12 Stunden oder mehr täglich zu arbeiten. 

Mit der richtigen Kalkulation musst du auch nicht mehr am Abend oder am Wochenende arbeiten.

Nicht Nein sagen zu können und die Angst es allen recht machen zu wollen

Dein Kunde ist König und wenn er ruft, dann springst du? 

Du darfst auch mal nein sagen! Und du musst auch nicht immer alles sofort machen. 

Vergiss niemals, warum du dich selbstständig gemacht hast. Wolltest du nicht frei und unbestimmt sein? 

Setze Grenzen und achte diese auch. Rede darüber auch mit deinem Kunden. Hat er kein Verständnis und kann diese Grenzen nicht akzeptieren, solltest du überlegen, ob es wirklich der Kunde ist, mit dem du zusammenarbeiten möchtest. Du selbst bist dein bester Mitarbeiter. Und für dauerhaft gute Arbeitsergebnisse sind auch Ruhezeiten und Erholungspausen wichtig. Ein wertschätzender Kunde, mit dem du auf Augenhöhe zusammenarbeitest, weiß das und respektiert dies auch.

Tipps, damit du zukünftig nicht selbst & ständig arbeitest

Um nicht selbst und ständig zu Arbeiten, brauchst du Freiräume. Du brauchst Zeit für Erholung, Strategie, Kreativität und Fortbildung.

Lagere Aufgaben aus

Wenn du selbstständig und noch dazu ein Einzelkämpfer bist, kümmerst du dich meistens ganz alleine um alle Belange deines Unternehmens. Da ist es durchaus sinnvoll, bestimmt Aufgaben auszulagern und dir mehr Freiräume zu verschaffen. Im Idealfall ergibt sich durch das Auslagern von Aufgaben eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Du sparst Zeit und Kosten, und profitierst von der Qualität der virtuellen Assistenz. Die virtuelle Assistenz freut sich über einen tollen neuen Kunden 🙂

Nur wenn du Arbeit abgibst, wirst du ausreichend Zeit haben, um dich auf dein Kerngeschäft zu konzentrieren und dieses weiter auszubauen.

Im Prinzip kannst du alle Aufgaben auslagern, die du nicht zwingend selber machen musst. Wenn du also z. B. Unterstützung in deinem Backoffice oder bei administrativen Aufgaben benötigst, melde dich gerne bei mir.

Wenn du Unterstützung im Social Media Management, oder eine neue Website benötigst, melde dich auch bei mir.

Ich bin da, um dich zu unterstützen, damit du endlich wieder Zeit für dein Kerngeschäft hast. Für den Grund deiner Selbstständigkeit!

Hier kommst du direkt zu meinem Kontaktformular 🙂

Zeitmanagement

Als dein eigener Chef legst du auch deine Arbeitszeiten selbst fest. Du selbst bist für deine Verfügbarkeit verantwortlich. Sollte es dir zu viel werden, darfst du Anfragen auch ablehnen. Deine Kunden werden verstehen, dass du nicht rund um die Uhr arbeitest. 

Organisiere deinen Tag, indem du deine Aufgaben priorisierst, und ein Zeitlimit für die geplanten ToDo’s festlegst. Ich weiß, erstens kommt es oft anders und zweitens als man denkt. Deshalb planst du dir am besten auch Puffer ein. So fliegt dir deine Organisation nicht um die Ohren und du ersparst dir unnötigen Stress.

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen!

Nimm dir Auszeiten

Ich denke, dass ich richtig liege, wenn ich dir unterstelle, dass du dich nicht selbstständig gemacht hast, um selbst und ständig zu arbeiten 😉

Du musst nicht ständig arbeiten! Ja, du kannst auch mal Urlaub machen und darfst auch mal krank werden.

Oft ist eine Pause das Produktivste, das wir tun können.

In Pausen steigt unsere kognitive Leistungsfähigkeit. Jeder, der unter der Dusche steht oder im Park spazieren geht, kann plötzlich aus dem Nichts einen genialen Einfall haben, da das Gehirn im entspannten Zustand vernetzter arbeitet. 

Plane in deinem Zeitmanagement also auch genügend Auszeiten und deine privaten Termine mit ein.

Der Ausgleich ist einfach unglaublich wichtig, da sich eine ausgeglichene Work-Life-Balance positiv auf das Arbeitsleben auswirkt.

Selbstständig zu sein bedeutet also nicht alles selbst zu machen und ständig zu arbeiten.

Ich persönlich habe mich jedenfalls NICHT selbstständig gemacht, um selbst und ständig zu arbeiten. Ganz im Gegenteil: Ich habe den Schritt gewagt, um freier zu sein und weniger zu arbeiten. Ich möchte SELBST meine Zeit einteilen und STÄNDIG mein Leben genießen.

Was denkst du über „selbst und ständig“? Was bedeutet Selbstständigkeit für dich?

Ich bin gespannt auf deine Meinung oder Erfahrungen.

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