Wie du die perfekte Balance zwischen Job und Freizeit erreichst

Wie du die perfekte Balance zwischen Job und Freizeit erreichst

Die Balance zwischen Job und Freizeit ist wichtig, um ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Es gibt einige Dinge, die du tun kannst, um diese Balance zu erreichen. Die Balance zwischen Job und Freizeit sieht vermutlich für jeden anders aus. Deshalb ist es wichtig, eine Balance zu finden, die für dich persönlich funktioniert, und diese kontinuierlich zu überprüfen und anzupassen.

Was bedeutet eigentlich Work-Life-Balance?

Work-Life-Balance bezieht sich auf den Zustand, in dem die Anforderungen des Arbeitslebens mit den Anforderungen des Privatlebens in Einklang gebracht werden. Es geht darum, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen deiner Arbeitszeit und deiner Freizeit zu erreichen, um Stress und Überarbeitung zu minimieren und ein erfülltes Leben sowohl im Beruf als auch im Privatleben zu führen. 

Warum ist eine gute Balance zwischen Job und Freizeit so wichtig?

Eine gute Work-Life-Balance kann dazu beitragen, Stress und Burnout zu reduzieren, die geistige und körperliche Gesundheit zu verbessern und die Lebensqualität insgesamt zu erhöhen. Dies kann durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden, wie z.B. das Setzen von klaren Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, das Priorisieren von Zeit für Selbstfürsorge und Erholung, sowie das Erkennen und Vermeiden von übermäßigem Arbeitsaufwand.

Wie du merkst, dass deine Balance zwischen Job und Freizeit nicht ausgeglichen ist

Es gibt einige Anzeichen, die darauf hindeuten können, dass die Balance zwischen Job und Freizeit nicht ausgeglichen ist. Hier sind einige Beispiele:

  • Du fühlst dich gestresst und überfordert: Wenn du das Gefühl hast, dass du ständig in Eile bist und nicht genug Zeit hast, um deine Arbeit zu erledigen, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass du dich in deinem Job zu sehr engagierst und keine ausreichende Freizeit hast.
  • Du hast Schwierigkeiten, abzuschalten: Wenn du selbst in deiner Freizeit ständig an die Arbeit denkst oder E-Mails und Anrufe beantwortest, kann das ein Zeichen dafür sein, dass du nicht genug Abstand von deinem Job hast.
  • Du vernachlässigst deine Beziehungen: Wenn du keine Zeit mehr für Freunde und Familie hast oder dich nicht mehr um deine Hobbys und Interessen kümmern kannst, kann das bedeuten, dass du zu viel Zeit im Job verbringst.
  • Du fühlst dich körperlich und geistig erschöpft: Wenn du dich häufig müde, erschöpft oder ausgelaugt fühlst, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass du nicht genug Ruhe und Erholung bekommst.
  • Du hast das Gefühl, dass dir etwas fehlt: Wenn du das Gefühl hast, dass etwas in deinem Leben fehlt oder du nicht glücklich bist, obwohl du beruflich erfolgreich bist, kann das ein Zeichen dafür sein, dass du deine Prioritäten überdenken und mehr Zeit für andere Aspekte deines Lebens einplanen solltest.

Wenn du einige dieser Anzeichen bei dir selbst bemerkst, kann es sinnvoll sein, deine Arbeits- und Freizeitgestaltung zu überdenken und Strategien zu entwickeln, um eine ausgewogenere Balance zu erreichen.

Regelmäßige Selbstanalyse deiner Work-Life-Balance

Im Normalfall bist du die Erste, die bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Denn schließlich kennst du dich ja am besten. Bist du unglücklich und unzufrieden? Fehlt dir etwas in deinem Leben? Beschweren sich Freunde und Familie, dass du sie vernachlässigst? Fühlst du dich schlapp und krank? Ist dir dein Job zu anstrengend geworden oder überfordert er dich plötzlich, obwohl du stets dieselben Aufgaben übernimmst? 

6 Tipps, die dir helfen, die richtige Balance zwischen Job und Freizeit zu halten

Wenn du dich regelmäßig mit einer Selbstanalyse hinterfragst, kannst du schnell feststellen, ob dein Arbeitsleben überhand genommen hat. Aus den gewonnenen Erkenntnissen kannst du dann schnell Gegenmaßnahmen einleiten:

Es geht nicht um Perfektion

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: wer immer alles perfekt machen will, wird aus seiner Balance geraten – egal wie sehr man sich in eine Sache reinhängt. Und aus der Balance geraten bedeutet Stress. Lerne daher zu akzeptieren, dass nicht immer alles zu 100 % so läuft, wie du es gerne hättest. Sowohl im Job als auch in der Familie passieren immer wieder unvorhergesehene Dinge. Lass dich davon nicht aus der Bahn werfen. Plane einfach um und mach das Beste aus der neuen Situation.

Perfektionismus ist einer meiner größten Zeitfresser. Viel zu oft habe ich mich schon viel zu lange mit Dingen aufgehalten, die in meinen Augen noch nicht perfekt waren. Das hat mich in meinem Leben schon sehr sehr viel Zeit gekostet. Mittlerweile habe ich aber gelernt, mich auch mal mit weniger zufrieden zu geben. Und guess what: für meine Kundinnen hat es immer zu 100% gereicht!

Hab also den Mut zum Risiko, und entscheide dich öfter mal für Ablage “P”, statt noch stundenlang an deiner nächsten Instagram-Grafik rumzubasteln 😉

Auszeiten und Pausen gehören auch zu deiner gesunden Balance zwischen Job und Freizeit

Wann hast du das letzte Mal etwas nur für dich getan? Nimm dir Zeit für dich selbst: Nimm dir regelmäßig Zeit für dich selbst, um zu entspannen und deinen Geist und Körper zu regenerieren. Pausen sind so wichtig, um deine Energie und Konzentration aufrechtzuerhalten. Du könntest dich mit Freunden treffen, ein Buch lesen, Yoga machen, ein entspannendes Bad nehmen, oder genau die Dinge, die du schon ewig aufgeschoben hast, weil immer andere Dinge wichtiger waren.

Das richtige Zeitmanagement

Zeitmanagement bezieht sich darauf, wie man seine Zeit effektiv und effizient nutzen kann, um die Ziele und Aufgaben zu erreichen, die man sich vorgenommen hat. Beziehe dazu alle Bereiche deines Lebens mit ein: Arbeit, Familie, Gesundheit, DICH! 

Mit einem guten Zeitmanagement kannst du viel besser planen, wann du wie lange wofür Zeit aufwenden möchtest. Am besten solltest du dir ganz konkret aufschreiben, wie deine Pläne aussehen. So fällt es leichter, sie auch wirklich umzusetzen und nicht doch wieder zwei Stunden länger zu arbeiten statt zum Beispiel Sport zu machen.

To-Do und Aufgabenliste

Nimm dir Zeit, um deine Woche oder deinen Tag zu planen. Erstelle eine To-Do-Liste und organisiere deine Aufgaben, um sicherzustellen, dass du genügend Zeit für alle wichtigen Aufgaben und auch für DICH hast. Eine To-Do-Liste kann ein echter Motivator sein– denn nichts fühlt sich so gut an wie Erledigtes von der Liste zu streichen.

Die richtigen Prioritäten für deine Balance zwischen Job und Freizeit setzen

Setze Prioritäten: Priorisiere deine Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. Konzentriere dich auf die Aufgaben, die am dringendsten sind und die größte Auswirkung auf deine Ziele haben. Denn gerade in stressigen Phasen geht viel Zeit, die du eigentlich sinnvoller nutzen könntest, für die Frage drauf „Was mache ich bloß zuerst?“. Und oft tendieren wir dann dazu, von allem immer ein bisschen zu machen und mit nichts richtig fertig zu werden. Am Ende des Tages waren wir zwar sehr aktiv, aber überhaupt nicht produktiv. Und oft hat man dann das frustrierende Gefühl nicht wirklich was geschafft zu haben.

Achte hierbei aber unbedingt auch auf deinen ganz persönlichen Tagesrhythmus. Ich zum Beispiel bin ein Morgenmensch. Mir fällt es wahnsinnig leicht schon morgens früh direkt sehr produktiv zu sein. Zwischen sieben und elf Uhr komme ich total gut in meinen Flow und kann sehr effizient sehr viel abarbeiten. Andere Menschen wiederum sind Nachteulen und werden erst nach Sonnenuntergang so richtig munter.

Der Mensch tickt nach seiner inneren Uhr und sobald diese missachtet wird, empfindet der Körper Stress und Unausgeglichenheit. Es macht also Sinn, sich Gedanken über die persönliche Leistungskurve zu machen und die Aktivitäten im Tagesverlauf entsprechend zu strukturieren. Gehe Aufgaben, die Konzentration und Kreativität fordern, dann nach, wenn du leistungsfähig bist. Routinemäßige Aufgaben kannst du dann angehen, wenn dein Leistungsniveau abfällt.

Outsourcing beeinflusst deine Work-Life-Balance positiv

Delegiere Aufgaben: Identifiziere Aufgaben, die du an andere delegieren kannst, um deine wertvolle Zeit besser zu nutzen. Wenn du Verantwortung an andere abgibst, kannst du dich auf wichtigere Aufgaben konzentrieren. Denn mal ehrlich: Wie oft hältst du dich mit Aufgaben auf, die dich nicht wirklich weiterbringen? An denen du vielleicht auch schlichtweg keinen Spaß hast und mit denen du dich einfach nicht beschäftigen willst.

Würde es nicht viel mehr Sinn ergeben, diese Aufgaben an jemanden auszulagern, der Spaß daran hat, andere Menschen in genau diesen Dingen zu unterstützen? 

Stell dir vor, jeder würde sich auf das konzentrieren, was ihm liegt und was er gerne macht. Da ist Produktivität und das optimale Ausnutzen der Ressourcen garantiert 💚

Als Selbstständige scheint es dem Wortlaut nach zwar naheliegend zu sein, „selbst“ und „ständig“ Zeit investieren zu müssen, alternativ kannst du aber genauso gut auch Geld investieren. Sollen doch andere die ungeliebten Aufgaben für dich erledigen. Kostet zwar etwas, spart aber deine kostbare Zeit, die du wiederum gut in dein Wachstum investieren kannst.

Wie du siehst, eine gesunde Balance zwischen Job und Freizeit zu erreichen, erfordert ein gewisses Maß an Planung und Disziplin. Aber ein achtsamer Umgang mit deinen eigenen Bedürfnissen kann helfen, einen Ausgleich zum Beruf zu schaffen und stressige Phasen gut zu überstehen. 

 

Du bist bereit Aufgaben abzugeben, um dich wieder mehr auf deine Leidenschaft zu fokussieren?

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