Google Ranking verbessern: leicht umsetzbare Tipps für jeden

Google Ranking verbessern: einfache Tipps, die wirken.

Ist deine Website ready für Seite 1 bei Google?

Du hast deine WordPress Website erstellt und bist total stolz auf das Ergebnis. Aber die Besucher bleiben aus? Deine Website wird in den Suchergebnissen erstmal lange nicht angezeigt, bis du sie endlich mal irgendwo auf Seite 10 entdeckst? Ganz schön frustrierend, oder? Schließlich soll deine Website doch einer deiner Haupt-Marketingkanäle werden.

In diesem Blogartikel möchte ich dir mit leicht umzusetzenden Tipps zeigen, welche Maßnahmen du selbst vornehmen kannst, wenn du dein Google Ranking verbessern möchtest, auch wenn du keine technischen Kenntnisse hast.

Eins vorab: die Website Optimierung ist kein Sprint. Es ist nichts, was man einmal erledigt und dann nie wieder anfassen muss. SEO (Search Engine Optimization) ist ein Marathon!

Inhaltsverzeichnis

Voraussetzung: Die Google Search Console

Die Google Search Console ist ein MUSS, wenn du dich mit der Optimierung und der Verbesserung deiner Google Rankings beschäftigen willst.

Sie ist ein kostenloses Tool von Google, mit dem du die Leistung deiner Website auf Keywordebene kontrollieren und beobachten kannst. Hier siehst du, welche Keywords dir Besucher bringen, wie oft die Ergebnisse in den Google Suchergebnissen angeklickt werden, aber auch, ob es technische Probleme gibt, oder warum eventuell Unterseite überhaupt nicht bei Google angezeigt werden.

👉 Zur Google Search Console

Die Google Search Console ist Voraussetzung, um dein Google Ranking zu verbessern.
Quelle: Google Search Console

Die Einrichtung der Google Search schreckt erstmal viele ab, ist aber eigentlich kein Hexenwerk. Es gibt hierzu auch unzählige Videos auf youtube, die dir in ganz einfachen Schritten erklären, wie du die Search Console einrichtest.

Auch ich habe hierzu ein kurzes Video aufgenommen. Schau gerne mal rein:

Die wichtigsten Faktoren um dein Google Ranking zu verbessern

Keyword Optimierung

Ein Keyword ist ein Suchbegriff, den Internetnutzende in einer Suchmaschine eingeben, um Informationen zu einem bestimmten Thema zu erhalten.

Bevor du daran denkst, wie du dein Google Ranking verbessern kannst, musst du allerdings verstehen, wie Google überhaupt funktioniert. Google möchte in erster Linie all seine Nutzer happy machen. Google zeigt Seiten an, die aus Google Sicht am besten zur Suchanfrage der Nutzenden passen. Hierfür ist es wichtig zu verstehen, welche Suchintention der Nutzer hat. Nach was sucht er? Sucht er nach einem ganz konkreten Angebot? Oder sucht er vielleicht erstmal nur nach Informationen? 

Gebe dein Keyword hierzu in der Google Suche ein und schaue, was Google für Seiten in den Suchergebnissen anzeigt. Sind es transaktionale Seiten, oder informationsorientierte Seiten, wie z. B. Blogartikel?

Natürlich ist es hierfür wichtig, deine Zielgruppe sehr genau zu kennen und zu wissen, wo sie sich gerade befinden auf ihrer Customer Journey. Denke an Begriffe, die deine Zielgruppe bei Google eingibt.

Versuche das Keyword möglichst Longtailig (3-5 Wörter) zu halten. Denn je spezifischer und konkreter dein Keyword ist, desto höher ist die Chance, dein Google Ranking für dieses Keyword zu verbessern. Achte außerdem darauf, dass dein Keyword ein möglichst hohes Suchvolumen hat.

Tool Tipp zur Keyword Recherche: Ubersuggest. 

Ein Einsteigerfreundliches Tool von Neil Patel, mit dem du Keywords analysieren, Konkurrenzseiten vergleichen und Content-Ideen finden kannst. Die Basisversion ist kostenlos, allerdings mit einem Limit an Abfragen.

👉 Starte hier mit der Keyword Recherche bei Ubersuggest

Content is King: Erstelle hochwertige Inhalte

Google liebt gute Inhalte. Um dein Google Ranking nachhaltig zu verbessern, solltest du für relevante Inhalte sorgen. Inhalte, die nichts zu deinem Thema beitragen, solltest du vermeiden. Deine Texte sollten genau das beantworten, was deine Zielgruppe sucht. Und während es früher noch wichtig war, das Keyword möglichst häufig im Text und den Überschriften zu verwenden (Keyword-Stuffing), sieht Google es heute lieber, dass du guten, und vor allem mehrwertbietenden Content lieferst, den du für deine Zielgruppe schreibst. 

Integriere dein Keyword also sinnvoll in deine Texte und Überschriften, ohne Keyword Stuffing zu betreiben. Schreibe immer aus Sicht deiner Zielgruppe, also in einfacher und leicht verständlicher Sprache.

Und da Google immer noch eine Maschine ist, ist es wichtig, deine Inhalte gut für Google zu strukturieren. So ist es für Google einfacher, deine Inhalte zu verstehen. Eine gute Überschriftenstruktur ist daher essentiell. Jede Seite sollte genau eine H1 Überschrift (mit deinem Keyword) enthalten. Gliedere die Texte sinnvoll durch Zwischenüberschriften (H2 & H3) und nutze Aufzählungen in deinen Texten, um die Lesbarkeit für Google und deine Besucher zu vereinfachen. Formuliere positiv und hebe wichtige Begriffe im Text hervor. Das erleichtert den Lesefluss.

Verwende einen Content Mix aus Texten, Bildern, Grafiken und Videos (natürlich alles SEO optimiert 😉)

Optimiere auch deine Bilder für ein besseres Google Ranking

Bilder machen deine Website nicht nur optisch ansprechender, nein du kannst auch über Bilder bei Google gefunden werden. Hierfür ist es natürlich wichtig, dass du deine Bilder auch für SEO optimierst.

Dazu gehört, dass du die Bild- bzw. Dateigröße deinen Bildes möglichst klein hältst (wegen der Ladezeiten), aber auch, dass du deinem Bild einen eindeutigen Namen, einen ALT-Text und ein Title Attribut verleihst. Vergesse hierbei nicht, dein Keyword zu verwenden. Also, nenne dein Bild bitte nicht IMG2323.jpg, sondern z.B. Webdesign-fuer-Coaches.jpg. Der ALT Text hilft Google, den Inhalt deiner Bilder zu verstehen. Und wird außerdem angezeigt, wenn das Bild aus irgendeinem Grund mal nicht korrekt geladen werden kann.

Das gleiche gilt übrigens auch für alle anderen Medien auf deiner Website: PDF’s, Videos, Grafiken, etc.

Beispiel für Bilder-SEO

Interne und externe Verlinkungen

Verlinkungen sind ebenfalls einer der TOP Ranking Faktoren. Hier wird unterschieden zwischen internen und externen Links. Und dann gibt es noch die sog. Backlinks.

Interne Links sind Verlinkungen innerhalb deiner Website. Also z. B. von der Startseite auf die Über mich Seite, oder zu deinen Angeboten. Sie zeigen Google die Relevanz deiner Seite und hilft Google, deine Seite besser zu verstehen.

Externe Links sind Verlinkungen, wie der Name schon sagt, zu externen Websites. Wenn du also z. B. Quellenangaben verlinkst, ist das für Google ein Zeichen der Transparenz, was zu einer erhöhten Vertrauenswürdigkeit führt.

Backlinks wiederum sind Verlinkungen, die von externen Seiten auf deine Website zeigen. Sie sind ganz wichtig für SEO, denn auch hiermit zeigst du Google die Relevanz deiner Seite. Um Backlinks aufzubauen, kannst du z. B. Gastartikel schreiben, oder in irgendwelchen Netzwerken aktiv sein. Achte aber darauf, dass diese Backlinks vertrauenswürdig sind. Denn sonst wirst du von Google abgestraft.

Mobile Optimierung

Eine Grundvoraussetzung heute: deine Website muss für mobile Endgeräte optimiert sein. Denn der größte Teil der Nutzer surft mittlerweile über das Handy. Deshalb ist es wichtig, dass deine Website auch auf mobilen Geräten gut aussieht und schnell lädt. Eine mobile Optimierung ist daher ein Muss, wenn du dein Google Ranking verbessern möchtest. Google bevorzugt Websites, die für Smartphones und Tablets optimiert sind.

Core Web Vitals

Die Core Web Vitals sind von Google festgelegte Faktoren, mit denen du sicherstellen kannst, dass deine Website schnell und benutzerfreundlich ist. Google schaut sich diese Werte an, um zu entscheiden, ob deine Website eine gute Erfahrung für deine Besucher bietet. Hier geht es also vor allem um die Ladezeiten einzelner Elemente.

Wenn du die Kriterien der Core Web Vitals erfüllst, hast du bessere Chancen, dein Google Ranking zu verbessern.

Entscheidend sind hier die drei Faktoren:

1. LCP (Largest Contentful Paint): Wie schnell sieht man den Hauptinhalt?

Stell dir vor, du öffnest eine Website, und sie lädt ewig – der Text oder das Bild, auf das du wartest, erscheint einfach nicht. Das mag niemand, und Google auch nicht.
LCP misst, wie lange es dauert, bis der wichtigste Teil deiner Seite sichtbar ist. Ziel: Maximal 2,5 Sekunden!

2. INP (Interaction to Next Paint): Wie schnell reagiert deine Website?

Hast du schon mal versucht, auf einer Website etwas anzuklicken, und es passiert… nichts? Das nervt, oder? Genau das misst FID. Es zeigt, wie schnell deine Website reagiert, wenn jemand z. B. auf einen Button klickt. Ziel: Unter 100 Millisekunden!

3. CLS (Cumulative Layout Shift): Hüpfen deine Inhalte herum?

Kennst du das, wenn du einen Button anklicken willst, aber der plötzlich verrutscht und du etwas völlig anderes anklickst? Das ist CLS. Es misst, ob sich Elemente auf deiner Seite während des Ladens verschieben. Ziel: Ein Wert unter 0,1!

Messen kannst du die Core Web Vitals mit dem Page Speed Insights. Dort bekommst du konkrete Vorschläge, wie du die Core Web Vitals verbessern kannst – und es kostet nichts!

👉 Page Speed Insights

Alternativ gehst du mit der rechten Maustaste auf deiner Seite auf „Untersuchen“ und siehst dann unter Leistung auch die Messwerte zu den Core Web Vitals. Um den INP zu messen, musst du z. B. einmal kurz einen beliebigen Button drücken.

Die Core Web Vitals sind ein entscheidener Ranking Faktor von google
So kannst du dir schnell deine Core Web Vitals anzeigen lassen -> Rechtsklick & Untersuchen

Last but not least: Halte deine Website aktuell.

Google crawlt (durchsucht) deine Website regelmäßig und freut sich, wenn es feststellt, dass Inhalte aktuell gehalten werden. Es zeigt Google, dass du aktiv bist und deine Inhalte relevant sind. Hierbei hilft natürlich auch ein Blog, auf dem du regelmäßig neue Inhalte veröffentlichst.

Außerdem kann dich ein Blogartikel dabei unterstützen, die komplette Customer Journey deiner Kund:innen abzudecken. Und das liebt Google!

SEO Tools, die du kennen solltest

SEORCH

Ein tolles Tool, mit dem du schnell einen SEO-Check deiner Website machen kannst. Es zeigt dir Verbesserungsvorschläge für Ladezeit, Keywords, Metadaten und mehr. Perfekt für Einsteiger!

👉 seorch.de

AnswerThePublic

Hilft dir dabei, die Fragen und Themen zu finden, die deine Zielgruppe wirklich interessieren. Es zeigt dir, welche Suchanfragen zu deinem Keyword gestellt werden – ideal für Keyword-Recherche und neue Content-Ideen.

👉 answerthepublic.com

Screaming Frog SEO Spider

Ein Desktop-Tool, mit dem du die gesamte Struktur deiner Website analysieren kannst. Es hilft dir, Fehler wie kaputte Links, fehlende Metadaten oder doppelte Inhalte zu finden. In der kostenlosen Version kannst du bis zu 500 URLs prüfen.

👉 screamingfrog.co.uk

Keywordtool.io

Ein praktisches Tool zur Keyword-Recherche. Es nutzt Autovervollständigungen von Google, YouTube und anderen Plattformen, um dir eine Liste relevanter Suchbegriffe zu zeigen. Die Basisversion ist kostenlos.

👉 keywordtool.io

Keywordtool.io

Ein umfassendes SEO-Tool, das Website-Checks, Keyword-Analysen und Backlink-Monitoring bietet. Die Basisversion ist kostenlos und reicht für die meisten kleinen Websites aus.

👉 seobility.net

Fazit: Dein Google Ranking verbessern – Schritt für Schritt

Wenn du wirklich kontinuierlich dran bleibst und die richtigen Schritte gehst, kannst du dein Google Ranking nachhaltig verbessern. Überprüfe immer wieder, ob deine Inhalte noch aktuell sind, analysiere deine Seiten in der Google Search Console und leite ggfs. Maßnahmen aus den Ergebnissen ab. 

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FAQ: Häufige Fragen zum Thema „Google Ranking verbessern“

Wie kann man sein Google-Ranking verbessern?

Optimiere deine Inhalte auf relevante Keywords, verbessere die Ladezeit deiner Website, strukturiere deine Überschriften sinnvoll, achte auf mobile Optimierung und nutze interne sowie externe Verlinkungen. Regelmäßige Aktualisierungen und hochwertige Inhalte sind ebenfalls essenziell.

„Hochrutschen“ funktioniert durch kontinuierliche Verbesserung deiner Website: Arbeite an der Nutzerfreundlichkeit, optimiere Bilder für SEO, sorge für schnelle Ladezeiten und nutze Tools wie die Google Search Console, um Fehler zu beheben. Zudem ist Geduld wichtig – Google braucht Zeit, um Verbesserungen zu registrieren.

Um besser gefunden zu werden, ist es entscheidend, relevante Inhalte für deine Zielgruppe zu erstellen. Diese sollten mit passenden Keywords optimiert sein. Zudem hilft es, wenn du von anderen seriösen Websites verlinkt wirst (Backlinks) und deine Website technisch einwandfrei ist.

Zu den wichtigsten Faktoren gehören:

  • Qualität der Inhalte (Keyword-Optimierung, Mehrwert für die Leser)
  • Technische Aspekte (Ladezeit, mobile Optimierung, Core Web Vitals)
  • Benutzererfahrung (schnelle Reaktion, klare Navigation)
  • Verlinkungen (interne Links auf deiner Website und externe Links von anderen Seiten)
  • Regelmäßige Aktualisierungen (halte deine Inhalte frisch und relevant).

Durch die Kombination all dieser Faktoren kannst du dein Google-Ranking langfristig verbessern.

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