Deine erste eigene Website und was du dafür brauchst

Deine erste eigene Website und was du dafür brauchst

Yeah, es ist soweit. Du hast dich gerade selbstständig gemacht, möchtest dich präsentieren und dein Angebot unter die Menschen bringen. Herzlichen Glückwunsch erstmal zu diesem mutigen Schritt. 🎉

Eine Website ist für uns Selbstständige unheimlich wichtig. Egal, ob du Coach oder Fotografin bist – deine Website ist deine digitale Visitenkarte. Sie soll für dich verkaufen und dich zeigen. Und das rund um die Uhr. Als Fotografin möchtest du dein Portfolio zeigen, als Coach die Transformation, die deine Kund:innen mit dir erleben dürfen.

Doch neben der Planung und Konzeption deiner Website, gibt es auch einige andere Dinge, die zu beachten sind, wenn du deine Website ins Netz bringen möchtest.

Wie finde ich den richtigen Domainnamen?

Der Domainname ist das, was du in die Adresszeile deines Webbrowsers eingibst. In meinem Fall ist das z. B. www.britta-distel.de.

Deine Domain soll deinen Kund:innen dabei helfen, deine Website im Netz zu finden.

Im Idealfall erkennt der Besucher deiner Website anhand der Domain bereits, worum es sich bei deinem Business handelt, bzw. beinhaltet deinen Namen.

Jede Domain gibt es nur einmal. Überlege dir gut, welche Domain am besten zu dir und deinem Business passen könnte. In erster Linie geht es hier um Einprägsamkeit und Wiedererkennung:

  • Kurze Domains kann man sich einfach besser merken
  • Leicht zu tippen – vermeide komplizierte Schreibweisen
  • Verwende eine geeignete Domainendung
  • Nutze deine Brand oder Schlagwörter, die dein Business beschreiben
  • Vermeide Zahlen und Bindestriche
  • Nimm dir Zeit

Mein Tipp: verzichte auf kostenfreie Endungen. Diese wirken oft unprofessionell und unseriös. Investiere lieber in deine eigene Domain. Diese kannst du dann auch ganz hervorragend für deine Email-Adressen nutzen.

Wie wähle ich den richtigen Hostinganbieter?

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Hostinganbieter gibt es gefühlt wie Sand am Meer. Wer soll da noch durchblicken, welcher hier jetzt der richtige ist? Ich persönlich habe mich ziemlich schnell auf Siteground eingeschossen, da ich soviele positive Dinge gelesen habe, die mich direkt überzeugt haben. Und da ich mich nicht noch länger durch den Dschungel kämpfen wollte, habe ich ziemlich schnell Nägel mit Köpfen gemacht.

Ein gutes und zuverlässiges Hosting ist für den Erfolg deiner Website genauso wichtig, wie die Website selber. Spare hier nicht am falschen Ende. Denn Ausfälle bei Billig-Hostern sind nicht selten. Und am Ende hast du mehr Ärger als alles andere.

Bei der Wahl des richtigen Hostinganbieters solltest du auf die folgenden Punkte achten:

  • Webspace (möchtest du viele Bilder hochladen, z. B. als Fotografin, solltest du auf ein Angebot mit großem Speicherplatz achten – 50 – 100GB)
  • Serverstandort (die räumliche Nähe reduziert Ladezeiten)
  • Domains und Email-Adressen (verzichte auf kostenfreie Endungen und achte darauf, wieviele Email-Adressen dir zur Verfügung stehen)
  • Support & Kundenbetreuung (deutschsprachig & Hotline)
  • SSL-Verschlüsselung

Wenn du unsicher bist, entscheide dich lieber immer erstmal für ein kleines Paket. Bei den meisten Anbietern, kannst du im Laufe der Zeit auf das nächst größere Paket erweitern.

Was ist das SSL-Zertifikat?

SSL steht für „Secure Sockets Layer“ und ist die Standardtechnologie für die Absicherung von Internetverbindungen und den Schutz sensibler Daten, die zwischen zwei Systemen übertragen werden.

Du erkennst eine sichere Website daran, dass vor dem Domainnamen https steht. Bei den meisten Hosting-Anbietern ist das SSL-Zertifikat bereits im Paket enthalten.

Webseiten mit einer sicheren SSL-Verschlüsselung genießen nicht nur bei Besuchern ein höheres Ansehen. Google und andere Suchmaschinen bevorzugen Webseiten die per https erreichbar sind und stufen sie besser ein als Internetseiten, die nur per http erreichbar sind.

Möglichkeiten zur Entwicklung und Gestaltung deiner Website

Du weisst jetzt, was du benötigst. Du hast dir eine Domain gesichert, dich für einen Hostinganbieter entschieden und das entsprechende Webhosting-Produkt bestellt.

Dann kommt jetzt die entscheidende Frage: Wie erstelle ich eine Website?

Grundsätzlich hast du dafür verschiedene Möglichkeiten. Die für dich passende Lösung hängt davon ab, ob du technisch versiert bist und vor allem, wieviel Zeit du in die Erstellung deiner Website investieren möchtest.

Variante 1: Website erstellen für Anfänger

Mit einem Homepage-Baukasten kannst du schnell, einfach und günstig deine eigene Website ohne Programmierkenntnisse selbst zusammenstellen. Ganz bekannte Anbieter für die sog. Homepage-Baukästen sind: Wix, Jimdo, Weebly, Squarespace, etc. Hier gibt es dann entsprechende Designvorlagen, die du nur noch mit Bildern und Texten befüllen musst.

Der Nachteil ist, dass du wenig Möglichkeiten hast, die Website individuell zu gestalten, du hast oft einen schlechten Kundensupport und auch die SEO-Optimierung ist nur eingeschränkt möglich.

 

Variante 2: Website mit WordPress erstellen (oder einem anderen CMS)

WordPress ist eins der meist verbreiteten CMS (Content-Management-Systeme) und kostenlos. Viele Hoster bieten inzwischen die Installation von WordPress mit nur einem Klick an. Alternativ ist aber auch die manuelle Installation auf deinem Server möglich.

Mit WordPress hast du dank vieler Themes und Templates die Möglichkeit, deine Website ganz individuell nach deinen Wünschen zu gestalten. Dank unzähliger Plugins, gib es auch ebenso viele Möglichkeiten, deine Website jederzeit zu erweitern.

Die Bedienung von WordPress ist sehr einfach und intuitiv. Im Netz gibt es auch etliche Tutorials zu WordPress.

Zeit für Planung & Konzeption - was willst du mit deiner Website erreichen?

Bevor du dich an die eigentliche Arbeit machst, solltest du dir Zeit für eine Planung und Konzeption nehmen.

Also Fotografin stehen bei dir natürlich Bilder im Vordergrund, die dein Portfolio zeigen. Bist du Coach, steht bei dir vielleicht die Transformation im Fokus.

Grundsätzlich solltest du jedoch keine Website bauen, ohne dir dieser 4 Dinge sicher zu sein:

  1. Zielgruppe

Wer sind deine Wunschkunden? Mit welchen Menschen möchtest du zusammenarbeiten?

2. Positionierung

Was sind deine Stärken und wo liegt die Qualität deines angebotes? Vielelicht hast du ein Alleinstellungsmerkmal, dass dich von anderen unterscheidet?

3. Mehrwert

Welchen Mehrwert bietest du deiner Zielgruppe? Was können deine Kund:innen mit dir, oder durch dich erreichen?

4. Ziel

Was möchtest du mit deiner Website erreichen? Z. B. Kundengewinnung, Mitarbeiter Recruiting, Verkauf von Produkten, Vertrauensaufbau, etc.

Nimm dir Zeit dafür, diese Dinge für dich herauszufinden und klar benennen zu können. Denn nur so hast du die Möglichkeit, deine Website auch genau auf deine Wunschkunden zuzuschneiden und diese auch mit deinen Texten abzuholen und anzusprechen.

Optimierung für Mobilgeräte – Responsive Design

Heutzutage sind wir fast nur noch mit unseren Mobilgeräten im Netz unterwegs. Schnell hier mal was nachschauen, schnell dort.

Hierfür ist es unerlässlich, deine Website auch für Mobilgeräte zu optimieren und anzupassen. Meist ist das mit wenigen Klicks und ein paar Anpassungen schon getan.

SEO-Optimierung

Natürlich soll deine Website auch von Suchmaschinen gefunden werden. Die SEO-Optimierung ist eine ziemlich umfangreiche Angelegenheit. Aber wichtige Dinge, die hierfür hilfreich sind und die du sofort umsetzen kannst sind:

  • Metadaten für deine Website erstellen

Metadaten sind die Textzeilen, die in den Ergebnissen der Suchmaschinen angezeigt werden. Formuliere die Metadaten so, dass sie Interesse wecken und die Besucher auf deine Website ziehen

  • Nutze eine sichere SSL-Verbindung

Websites, die eine sichere Verbindung aufweisen, profitieren beim SEO-Ranking. Vergiss also nicht, das SSL-Zertifikat einzubinden

  • Optimierung für Mobilgeräte – Responsive Design

Das Responsive Design ist einer der wichtigsten SEO-Ranking-Faktoren. Suchmaschinen bevorzugen benutzerfreundliche Websites.

Warum sollte ich die Ladezeiten meiner Website checken?

Du hast deine neue Website fertig? Yes! Herzlichen Glückwunsch!

Zu guter Letzt solltest du noch die Ladezeiten deiner Website checken. Warum? Ganz einfach: Je länger der Aufbau Ihre Website dauert, desto ungeduldiger werden deine Besucher und desto schneller brechen sie ab bzw. verlassen deine Website. Die optimale Ladezeit liegt bei unter 3 Sekunden.

Du möchtest wissen, wie schnell deine Website lädt? Dann kannst du hier den Test machen:

https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/

Maßnahmen um die Ladezeiten deiner Website zu optimieren:

  • Bilder optimieren
  • Themes und Plugins deinstallieren, die nicht mehr benötigt werden
  • lade Videos nicht in deine Mediathek, sondern hoste sie bei z. B. bei youtube
  • überprüfe die Leistung deines Webhosters
  • aktiviere das Browser-Caching

Du siehst, eine eigene Website zu erstellen, kann ein echtes Mammutprojekt werden. Die gute Nachricht ist aber: du musst nicht alles alleine machen!

Wenn du Unterstützung bei der Umsetzung benötigst, dann sprech mich gerne an. Ich unterstütze dich gerne auf dem Weg zu einer authentischen Website, die genau zu dir und deinem Business passt.

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